Die Cloud-Musik kommt

Was Amazon schon fertig gestellt hat, steht bei Google und wahrscheinlich auch bei Apple noch kurz vor dem Start: Musik aus der Cloud. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Die Musik liegt nicht auf der eigenen Festplatte sondern auf Webservern. Will man die Musik hören, wird die Musik live von den Webservern gestreamt. Das hat den Vorteil, das man die Musik auch Plattform-übergreifend auf jedem Gerät hören kann. Auch wenn man Musik kauft, landet sie sofort in der Cloud und man muss nicht warten, bis sie gedownloadet ist.

Dennoch bin auf dem Gebiet skeptisch. Ich habe meine Musik lieber gerne auf meiner Festplatte rechts in meinem PC auf dem Schreibtisch. Mobil funktioniert die Musik ja genau so über den Speicher. Zudem brauche ich dann keine Internet Flatrate. Der Einzige „Nachteil” ist dass ich 2½ Minuten warten muss, bis die Musik gedownloadet und auf mein mobiles Gerät übertragen ist. Das ist es mir allemal Wert.

Lücke ermöglicht Kinderleichten Datenklau beim Cloud-Anbieter DropBox

Zu einem der Bekanntesten Cloud-Anbietern gehört DropBox. DropBox bietet unter anderem an, eine Software runterzuladen, die die Cloud direkt als Laufwerk in den Explorer einbindet. Dafür werden die Login-Daten in einer Datei „config.db“ gespeichert.
in der config.db steckt der Fehler
Wenn man nun die „config.db“-Datei klaut und seine „config.db“ durch die geklaute ersetzt, hat man unbeschränkten Zugriff auf die Dateien. 
Hier sieht man deutlich wo die Gefahr in den Cloud-Computing-Services besteht: Man hat seine Dateien nicht vor einem in einem Computergehäuse vor sich stehen, sondern irgendwo im WWW liegen. 
Ich nutze Cloud-Computing nur für Dateien, die nur mich und keinen sonst interessieren (z.B. PowerPoint-Präsentationen für die Schule). Also für hochsensibele Daten ist nicht zu empfehlen.