Apple stellt soziales Netzwerk Ping ein

Soziale Netzwerke werden immer populärer. In diesem Markt wollte Alle mitmischen, deshalb hat Apple vor einem Jahr bei iTunes ein eigenes soziales Netzwerk mit dem Namen Ping gegründet.

Hiermit war es möglich Musik mit Freunden zu teilen und diese weiter zu empfehlen. Eine ware Goldgrube für Apple: Hier können sehr viele Daten in das Hauseigene Werbenetzwerk mit einfließen und zudem kurbeln viele Musikempfehlungen von Freunden den Umsatz im iTunes Store an – wenn es denn so gekommen wäre.

Denn zum Glück hat niemand dieses Netzwerk genutzt und deshalb wird der Betrieb von Ping bald eingestellt.

Nur dafür will man bald andere soziale Netzwerke wie Facebook besser einbinden. Am Ende landen doch alle Daten immer wieder bei Facebook 😉

Facebook führt Suizid-melde-Formular ein

Neuerdings hat Facebook folgendes Formular eingeführt:

Es kommt immer häufiger vor, dass Suizid-gefährdete Personen ihre Tat in Facebook ankündigen oder zumindest andeuten. Prinzipiell halte ich es für einen richtigen Weg, darauf in so einer Form zu reagieren. Auf der anderen Seite kommen auf eine erst gemeinte Ankündigung mindestens 100 Scherze. Für einen Facebook-Mitarbeiter, der die betreffende Person nicht kennt ist es Schwer, scherze und ernsthafte Ankündigungen auseinander zu halten.

An meiner Schule hat vor einigen Jahren aus Spaß ein Schüler behauptet, er würde einen Amoklauf machen, worauf sofort diverse Spezialeinheiten der Polizei angerückt sind. Solch ein Formular wird sicher mehr dieser Fälle als lebensrettende Aktionen verursachen. Trotzdem halte ich es von Facebook sinnvoll zumindest etwas in diese Richtung zu unternehmen.

Die Datenkrake (oder Warum ich keinen Facebook-like-button auf meiner Seite habe)

Hinweis: Dieser Artikel ist nicht böse gemeint, sondern nur meine Meinung.

Facebook war eine Revolution. Facebook gelang es ein großen Teil des sozialen Lebens an einem Ort zu bündeln. Mit Facebook ist es ganz einfach möglich Gedanken, Interessen, Fotos, Empfehlungen etc. auszutauschen. Außerdem kann man mit Facebook Gruppen gründen, Veranstaltungen organisieren und allerlei ‚liken‘.

Doch all diese Vorteile haben auch einen sehr faden Beigeschmack: Während man auf Facebook langsam aber sicher sämtliche Daten, Interessen und Hobbies von sich preisgibt, erstellt Facebook nach und nach ein persönliches Profil. Dieses versäuert nicht nur auf den Servern sondern wird tatkräftig von der Werbeindustrie genutzt. Jeder Benutzer ist für Facebook 100$ wert, schätzen experten. Niemand kann das Facebook verbieten, denn es steht ja in den Nutzungsbedingungen, nach der Facebook die Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt verwenden durfte – auch nach Löschung bzw. Deaktivierung eines Nutzerkontos. Ich könnte noch Stunden so weitererzählen, aber ich denke, dass ich jetzt die Problematik anschaulich genug geschildert habe.

Eine (für Facebook) geniale Erfindung ist auch die Möglichkeit, einen ‚Gefällt mir‘-Button auf der eigenen Homepage einzubinden, denn so ist Facebook fast auf jeder Seite präsent und kann seine Profile auch (mehr oder weniger) auf das gesamte Internet ausweiten. Dies möchte ich ganz und gar nicht unterstützen, dementsprechend sucht man auf meinem Blog einen ‚Gefällt mir‘-Button vergebens.