Das wars dann kino.to

Ihr habt es sicher schon alle gelesen – Die Film-Plattform kino.to wurde nun geschlossen und die Betreiber verhaftet.

Kino.to ist ja in Deutschland mit Abstand die erfolgreichste illegale Film-Plattform gewesen. Geschätzte 4 Millionen Besucher hatte sie täglich. Somit war sie der Film-Industrie ein sehr großes Dorn im Auge und es wurde lange nach den Betreibern gefahndet.

Schon einmal sind die Betreiber den Fahndern haarscharf entwischt. Es wurde in ganz Europa nach den Fahndern gesucht bis sich herausstellte, dass sich der Server in Amsterdam befanden. Damals konnten sich die Betreiber rechtzeitig nach Russland absetzen. Das Problem war, dass die russischen Behörden nicht kooperierten, da kino.to von Russland nicht aufrufbar war.

Nun machen sich viele Nutzer dieser Seite sorgen, dass sie jetzt verfolgt werden könnten, doch wie ich auch schon in diesem Artikel analysiert habe, kann man den Nutzern von Kino.to nichts anhängen.

Somit ist Kino.to gekillt, nicht aber die Filmpiraterie im Internet. Dort tummeln sich noch zahlreiche „alternativen“. Ich glaube, dass sich eine davon in Deutschland wieder durchsetzen wird. Mal sehen, wie sich dieses Thema in Deutschland weiterentwickelt.

Die Kopieren wie die Räuber: Die Zahl an illigalen Filmen nimmt rasend zund

Die Bekämpfung von illegalen Filmen im Netz wird immer schwieriger, meldet die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in einem Bericht von Focus.


Die Anzahl der illegalen Filmportalen konnte zwar verringert werden, allerdings hat sich die Zahl der illegalen Filmen in den letzten 2 Jahren verfünffacht. Ende 2009 waren noch 124.00, heute sind es gut 515.000!


Ich habe eine gespaltene Meinung zu diesen Filmportalen. Es ist ja für den Endnutzer Legal, sich die Filme anzusehen. Trotzdem sehe ich mir nur Filme an, für die ich ohne solche Seiten nicht ins Kino gehen würde.

Die Sache mit Kino.to

Mittlerweile kennt fast jede, der regelmäßig im Internet surft die Seite Kino.to. Die Seite gehört zu den 50 meistbesuchten Seiten Deutschlands. Auf der Streaming-Seite kann man sich Kostenlos Kinofilme ansehen. Die Betreiber dieser Homepage gehören zu den meist gesuchten Urheberrecht-Verletzern. Ich habe für euch mal einige Infos zu dem Thema zusammengetragen.

Ist Kino.To Legal?
http://www.youtube.com/watch?v=-H9DdBDAbjo:

Ich fasse das Video mal kurz zusammen: Das angucken von Videos ist legal, das Downloaden nicht.

Andere Quellen behaupten, Kino.to wäre Illegal, da die Filme auf dem PC zwischengespeichert werden (weitere Infos im Wikipedia-Artikel)

Somit gibt es auf die Frage der Legalität keine eindeutige Antwort.

edit:
Ich hab grade noch eine sehr ausführliche Erklärung gefunden:

Wo kommen die Kinofilme denn her?
Es ist zu erkennen, dass bei den aktuellen Filmen sich einfach jemand mit einer Filmkamera ins Kino gesetzt und den Film einfach von der Leinwand abgefilmt hat.

Meine Vermutung:
Dies geschieht aber nicht in Deutschland sondern in anderen Ländern, wo man es mit dem Urheberrecht nicht so genau sind. Zu erkennen ist, das die Titel des Filmes nicht auf Deutsch sonder in anderen Sprachen dort steht.
In Deutschland gehen die Raubkopierer dann vermutlich nur mit einem Mikrofon rein (das lässt sich leichter verstecken) und legen den Deutschen Ton unter das – meinetwegen – Tschechische Bild.

Wenn dann die DVD zu dem Film rauskommt, stellen die Raubkopierer dann einfach die DVD online.

Wie finanziert sich Kino.to?

Ganz versteckt: Die Bezahl-Klausel auf
der ebenfalls von Kino.to verlinkten
Seite Fistload.de

Auf Kino.to und auf den Hoster-seiten der Filme befinden sich Massenweise Meldungen nach dem Motto „Es ist eine neue Version des Flash-players verfügbar. Laden Sie sich diese jetzt hier kostenlos herunter“. In Wahrheit sind diese Downloads auf Top-of-software.de gar nicht kostenlos. Man muss seine Adresse angeben und schließt mit dem Download ein Abo in höhe von 96€ pro Jahr ab.

Warum unternimmt die Filmindustrie nicht gegen Kino.to?
Die Filmindustrie sucht bereits seit 2008 fieberhaft nach Kino.to. Das Problem: Kino.to hat sich nach Russland abgesetzt. Von Russland aus kann man auf Kino.to nicht zugreifen, deshalb kooperieren die Russischen Behörden nicht. Gesucht wird nach einem gewissen Paul M. wobei es sich hier Vermutlich um einen falschen Namen handelt.


Meine Meinung:
Ich finde die Sache mit kino.to zwiespältig. Einerseits ist die Seite kostenlos, weshalb ich Sie auch gerne nutze. Aber für wirklich gute Filme bin ich auch bereit ins kino zu gehen und dort den Film mit meinem Eintritt zu unterstützen. Außerdem bekommt man im Kino noch viel mehr geboten, beispielsweise Popkorn oder den Film in 3d.

Ich schaue mir deshalb nur Filme auf Kino.to an, für die ich nicht ins Kino gegangen wäre oder Filme die nicht mehr im Kino sind und wofür ich die DVD nicht kaufen würde.


Weitere Infos
Wer sich weiter über Kino.to Informieren will, kann hier weiterlesen: